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Haushaltsbuch richtig führen: Behalten Sie Ihre Ausgaben im Blick

Geldbörse mit Münzen

Nur die wenigsten Menschen machen sich die Mühe und führen ein Haushaltsbuch. Aus diesem Grund sind die wenigsten Menschen sich über die Höhe Ihrer einzelnen Ausgaben bewusst. Das Führen von einem Haushaltsbuch ist jedoch nicht veraltet und kann viele Vorteile mit sich bringen. Insbesondere in Verbindung mit einem Haushaltskonto oder einem Partnerkonto ist die Führung von einem Haushaltsbuch sinnvoll.

Haushaltsbuch richtig führen – Wieso ist das so wichtig?

Das Führen von einem Haushaltsbuch offenbart den Menschen, wie hoch Ihre Ausgaben im Einzelnen sind. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Konsumgewohnheiten zu regulieren und Geld in Zukunft einzusparen.

Des Weiteren profitieren Sie von den weiteren Vorteilen:

  • Kontrolle über monatliche Ausgaben
  • Sie trainieren sich an das Sparen zu lernen
  • ein Haushaltsbuch ist für Wohngemeinschaften wie eine WG oder Partnerschaft von Vorteil

Die richtige Vorgehensweise

Um ein Haushaltsbuch richtig zu führen, sollten alle Einnahmen und Ausgaben erfasst werden. Hierzu macht es Sinn im Vorfeld mögliche Kategorien für die einzelnen Einnahmen und Ausgaben zu benennen. Diese Kategorien können zum Beispiel „Energiekosten“, „Lebensmittel“ und „das monatliche Gehalt“ sein.

Am Ende von jedem Tag werden alle Einnahmen und Ausgaben in das Haushaltsbuch eingetragen. Aus diesem Grund müssen alle Kassenbons und Bankauszüge aufbewahrt werden. Ein Haushaltsbuch kann Papier, mit Apps oder mit entsprechender Software am PC überarbeitet werden.

Wer den Aufwand so gering wie möglich halten will, sollte die folgenden Tipps beachten:

  1. Im Alltag mit Karte zahlen – dank des Online Banking ist eine bessere Übersicht gegeben
  2. Bons von Barzahlungen aufheben und mit einer App den Kauf kommentieren.

Das Fazit

Ein Haushaltsbuch richtig zu führen, kann in wenigen Schritten umgesetzt werden. Wichtig hierbei ist, dass dieser Prozess kontinuierlich und diszipliniert durchgeführt wird. Zudem sollte eine monatliche Auswertung erfolgen, um gewisse Erkenntnisse aus dem Führen von dem Haushaltsbuch ziehen zu können.

Zudem ist ein Haushaltsbuch nützlich um ein Haushaltskonto oder ein Partnerkonto anzulegen. Auch die Finanzen in einer WG können so besser kontrolliert werden. Auf diese Weise sind alle Beteiligten darüber informiert, wer welchen Anteil im Monat für das gemeinsame Leben ausgibt.

Weitere Informationen können Sie hier nachlesen:

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Nebenkosten berechnen – Fristen einhalten

Kosten berechnen

Die Nebenkostenabrechnung ist oft ein sehr leidiges Thema. Laut Mietervereine ist dies der Hauptgrund bei Streitigkeiten zwischen Mietern und Vermietern. Grundsätzlich gilt, dass der Vermieter verpflichtet ist eine Nebenkostenabrechnung jährlich zu erstellen. Wenn der Vermieter nach einem Jahr immer noch keine Nebenkostenabrechnung erteilt hat, dann hat dieser keinen Anspruch mehr auf eventuelle Nachzahlungen. Beispiel: Abrechnungszeitraum für das Jahr 2018. Hier hat der Vermieter die Nebenkostenabrechnung bis 31.12.2019 zu erstellen. Macht er dies nicht, so erlischt sein Anspruch auf Nachzahlung.

Fristen einhalten

Der Mieter hingegen, hat bei einer verspäteten Abrechnung in jedem Fall Anspruch auf sein Guthaben. Der Mieter hat bei Vorliegen der Nebenkostenabrechnung ein Jahr Zeit diese zu überprüfen. Versäumt er diese Frist, hat er im Nachgang keinen Anspruch mehr auf Änderungen. Es sei denn, er hat die Verzögerung nicht zu vertreten, weil der Vermieter die Abrechnung zu spät erteilt hat. Der Anspruch auf eine ordentliche Nebenkostenabrechnung gilt für drei Jahre.

Ansprüche geltend machen

Der Mieter kann also für eine Nebenkostenabrechnung aus dem Kalenderjahr 2018 noch bis zum 31.12.2022 einen Anspruch geltend machen. Erst dann verjährt dieser Anspruch. Der Vermieter hat ebenfalls drei Jahre Zeit etwaige Ansprüche geltend zu machen. Die Frist beginnt immer mit Ablauf des Jahres in dem die Nebenkosten entstanden sind. Um die Nebenkostenabrechnung genau zu berechnen, empfiehlt es sich zum Mietvertrag bestimmte Mustervorlagen als Berechnungsgrundlage zu bedienen. In den meisten Fällen hängt die Berechnung von der Personenzahl und von der Wohnungsgröße ab.

Klarheit verschaffen Experten

Der Vermieter muss im Mietvertrag genau festlegen, was zu den Nebenkosten gehört. Im Falle von Unstimmigkeiten sollten Mieter nur unter Vorbehalt Nachzahlungen an den Vermieter verrichten. Diese kann nach Klärung zugunsten des Mieter wieder zurück gefordert werden. Sollte sich keine Einigung erzielen lassen, so muss ein Sachverständiger Klarheit verschaffen. In vielen Fällen lohnt es sich hier einen Anwalt oder eine Verbraucherzentrale um Rat zu bitten.

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